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Dienstag, 8. Dezember 2015

5 Basic Beauty Tricks (an die man sich erinnern sollte)...


Es gibt wirklich einige Tricks im Make-Up und Beauty Bereich, die unser Leben ein bisschen leichter machen können, manchen Frauen etwas mehr Selbstvertrauen geben oder einfach ein paar Probleme lösen, mit denen man sich eigentlich gar nicht herumschlagen muss. Ich habe versucht, hier die Top 5 zusammenzustellen, die für die meisten sehr hilfreich sein können.
1) Beim Lippenstift auftragen die Lippen konturieren. So hält der Lippenstift länger und es wird verhindert, dass er verläuft.
Aber anstelle die Linie von der Mitte nach außen zu ziehen, den Konturstift vom Außenwinkel bis zur Mitte der Lippe ziehen. Das macht den Eindruck einer volleren Lippe.
Foto 4 (2)
1
Foto 4 (6)
2
Bei Bild 1 und 2 habe ich die Lippen umrandet, wie ich es normalerweise tun würde. Ich habe schon recht volle Lippen, daher sehen sie nicht besonders dünn aus. Jedoch mit Bild 3 und 4 verglichen, kann man erkennen, dass die Ober- und Unterlippe jeweils etwas dicker wirken, um einen wirklich schönen Kussmund zu haben.


Mir persönlich reicht es aus, meine Lippen normal zu umranden, aber allen Frauen mit sehr dünnen Lippen empfehle ich, einfach mal die neue Variante auszuprobieren, den Strich also einfach mal von außen nach innen zu ziehen.
2) Etwas, was ich schon seit Jahren mache, einfach, um mir einen Schritt zu sparen: Ich konturiere mit Rouge. Ich bin ein großer Fan von rosa, beerenfarbigem oder auch bräunlichem Rouge, so matt wie möglich und eigentlich ist der Plan ja, es auf den Gesichtsbäckchen aufzutragen. Doch meistens ist mir das zu puppenhaft. Ich trage es immer in der Linie darunter auf, die sich unterhalb der Schläfe fast bis hin zum Mundwinkel zieht (sie wird sichtbar, wenn man einen Kussmund macht). Dies wirkt nicht nur natürlicher, sondern formt gleichzeitig auch noch das Gesicht und macht es schlanker. Jeder sollte das zumindest einmal ausprobiert haben!

3) Trockenshampoo. Nicht nur eine Waffe für fettige Haare, für die man leider keine Zeit mehr zum Waschen hat, sondern auch für ein bisschen mehr Volumen. Ich habe eine Menge Haare, die von allein schon sehr voluminös sind, aber wenn ich mal Lust auf den Look von Abby Lee Miller habe, dann besprühe ich meine Haare einfach direkt nach dem Waschen/Trocknen mit Trockenshampoo. Das hält die Haare wenigstens für einen Tag im voluminösen Zustand - wenn man den Prozess wiederholt, kommt es natürlich darauf an, wie oft man sich die Haare wäscht. Bei Kurzhaarfrisuren (z.B. einem Bob) soll der Trick besonders lange halten, was ich persönlich allerdings nicht einschätzen - aber nachvollziehen kann. Umso weniger Haar, dass beschwert, desto besserer, voluminöser Halt.



4) Um einwandfreie Nageldesigns zu zaubern, braucht man entweder eine ruhige Hand, die leider nicht viele besitzen, oder einen Trick. Klebeband hat jeder von uns im Haus. Das Band einfach in der gewünschten Form für glatte Kanten / Linien auf den Nagel kleben, ohne Rücksicht auf Verluste die Farbe auftragen und tolle Designs erhalten!


5) Wer seine Augenbrauen nachzieht, verändert damit den gesamten Look. Manchmal ist das auch das einzige, was ich nach der Feuchtigkeitspflege auftrage und gehe nur damit aus dem Haus, weil gemachte Augenbrauen das ganze Gesicht umranden. Man sagt im Englischen immer "eyebrows are the frames of your face" und das ist wirklich wahr. Im Bild könnt ihr sehen, dass ich die Augenbraue links nachgezogen habe, während die rechte völlig "unbehandelt" ist. Ich finde, dass der Unterschied wirklich groß ist. Indem ihr sie mit einem Stift, ein bisschen mattem Puder oder einfach farbiger Mascara (= farbiges Augenbraunegel in verschiedenen Braun-Nuancen) nachzieht, könnt ihr kleine Lücken verstecken und die allgemeine Form der Augenbraunen ändern. Ich mag meine Augenbrauenform so wie sie ist und fülle lediglich die Lücken, die entstanden sind.


Ich hoffe, dass wenigstens ein oder zwei dieser Tricks manchen von euch weiterhelfen können. Als ich sie entdeckt habe, hat es mein Leben wenigstens ein bisschen leichter gemacht und gleichzeitig auch ein wenig Ärger herausgenommen, wenn ich z.B. zum 5. Mal angesetzt habe, um auf meinem Nagel eine gerade Linie zu ziehen.
Viel Spaß beim Lesen!
:)

All about nails! - Meine Nagelroutine



 Hallo ihr Lieben!
Heute geht es um Nägel - das wahrscheinlich aufwendigste "Accessoire", das viel über eine Frau (und auch einen Mann) aussagen kann, da sie gehegt und gepflegt werden müssen und viel Energie in Anspruch nehmen.
Als ich angefangen habe, mich für mädchen-typische Sachen zu interessieren, war ich von der Produkt- und Pflegemenge, die es zu kaufen gibt, überwältigt. Ich wusste nicht, welche Dinge wirklich hilfreich und nötig und welche Cremes und Lacke vielleicht unnötig, teuer und nicht einmal erfolgsversprechend waren. Nachdem ich mich durch eine Reihe an Produkten getestet habe, denke ich, die für mich perfekten Elemente der Nagepflege gefunden zu haben und möchte sie euch heute vorstellen, damit anderen dieser - auch preisintensive - Kampf vielleicht erspart bleibt.
Nagelpflege geschieht bei mir immer zwischen zwei Nagellackzyklen. Das klingt vielleicht seltsam, aber am Ende ist das ganze sowieso ein einziger Kreislauf, in dem ich nun einen willkürlichen Startpunkt gewählt habe.
Nur um noch einmal hervorzuheben: Bei meiner Nagelroutine arbeite ich mit natürlichen Nägeln - ich habe also weder Gelnägel noch andere künstliche Applikation/ Verstärkungen/ Verschönerungen, sondern zeige euch, wie ich meinen naturgegebenen Nagel pflege :)
Was brauche ich alles?
Auf dem Titelbild könnt ihr sehen, welche Produkte ich alle benutze:
Nagellackentferner von Isana
Wattepads von DM (sie fusseln nicht!)
Base Coat von Alessandro
Nagellackfarbe von Essie (auf dem Bild die Farbe "sunday funday")
Top Coat von Catrice
Nagelöl von Alessandro
Cuticle Oil von Essie
Nagelset mit Schere, Knipser, Pfeile
Handcreme von Neutrogena
Seife von Rituals
Nagelbürste von DM
Schritt 1: 

Ich entferne den Nagellack von meinen Nägeln mit einem Nagellackentferner. Ich liebe den Nagellackentferner von Isana. Mir gefällt der Mandelduft, der den typischen, leicht-chemischen Geruch überdeckt und nachdem ich viele Entferner getestet habe, hat sich dieser bewährt. Ich kann den Lack schnell mit einem Pad entfernen und muss ihn nicht mühsam herunter rubbeln. Leider ist dieser nicht acetonfrei, was definitiv unschädlicher für die Nägel wäre, doch leider habe ich in meinem Leben noch keinen acetonfreien Entferner gefunden, der auch wirklich effizient arbeitet. Schade!
Schritt 2: 

 Dieser Schritt ist ein selbstverständlicher, der auch außerhalb der Nagelroutine wiederholt werden sollte: Das Händewaschen. Ich nehme eine beliebige Seife, meist Flüssigseife in frischem Duft und als Hilfe eine Nagelbürste hinzu, um Überreste des Entferners und vielleicht auch noch vom Nagellack selbst (beim Entfernen kriecht bei mir die Farbe manchmal unter den Nagel - das ist nicht nur lästig, sondern auch hässlich!) von meinen Nägel zu putzen.

Schritt 3:
Nun beginnt die eigentliche Pflege. Ich habe beim Händewaschen Mr. Monk-ähnliche Verhaltensstörungen, denn ich hasse das Gefühl von frischegewaschenen Händen. Ich habe immer den Eindruck, dass meine Hände spannen, zu trocken sind und allgemein einfach ein unangenehmes Gefühl aufweisen. Ich wasche mir allerdings auch unzählige Male am Tag die Hände, um Krankheiten und "Dreck" vorzubeugen, denn wer weiß, was ich im Alltag alles berührt habe (z.B. ein Rolltreppengeländer, das unglaublich viele Bakterien beherbergen soll) oder wie viele fremde Hände ich geschüttelt habe.


Ich nehme also nach dem Händewaschen sofort die Handcreme zu Hilfe und sorge dafür, dass meine Haut sich verwöhnt fühlt. Dabei schwöre ich auf die norwegische Handcreme von Neutrogena mit höherem Fettanteil. Ja, sie muss ein paar Minuten einwirken (das fettige Gefühl verschwindet aber schon nach Sekunden), aber sie versorgt die spannende Haut ausreichend mit Feuchtigkeit und lässt sie geschmeidig wirken. Anschließend lege ich meine Hände zum "Entspannen" und Einziehen der Creme für 5 Minuten zur Seite.
Schritt 4:
Nun zur eigentlichen Nagepflege. Zuerst schaue ich mir meine Nägel genau an. Auch mir reißen sie gelegentlich ein und so nehme ich mir einige Zeit, um sie zu schneiden, zu pfeilen und zu überprüfen, ob ich auch keinen Reißnagel übersehen habe, der zu einer schmerzlichen Angelegenheit werden kann.


Anschließend nehme ich das Cuticle Oil von Essie, dass ich ganz simpel mit dem Applikator auf jeden Nagelrand auftrage und es danach mit den Fingern in die Nagelhaut einmassiere. Man sollte vor diesem Schritt alles erledigt haben, was dringend ist - denn ab jetzt heißt es warten und lieber nichts berühren. Das Öl zieht wirklich nur seeeeehr schwer ein (ich habe allerdings das Gefühl, dass dies bei jedem Nagelöl so ist), also am besten nimmt man sich viel Zeit dafür (ich mache sowas meistens sonntags) und genießt. Ich schaue oft einen Film dabei, damit mir nicht langweilig wird. Nach 20 Minuten trage ich das Nail & Cuticle Oil von Alessandro auf die Nägel auf und massiere es erneut, aber dieses Mal nur in den Nagel ein und lasse es für mindestens 30 Minuten einwirken.
Schritt 5:
Nachdem die Pflegeprodukte Zeit hatten, einzuwirken, kommt nun der einfache Schritt der Nagelroutine: Das erneute Händewaschen. Das Öl ist sehr standhaft, also müssen die Hände vielleicht erneut mit der Bürste davon befreit werden. Doch sobald eure Hände sauber (und in meinem Fall definitiv wieder eingecremt) sind, geht es nun ans Lackieren.
Ich bin ein absoluter Essie-Nagellack-Fan. Ich schwöre auf die Lacke, bei mir halten sie am längsten und ich bin jedes Mal wieder von der unglaublichen Farbauswahl begeistert. Ich nehme zuerst einen Basecoat (in dem Fall von Alessandro, hauptsächlich, um endlich alle meine Base Coats leer zu machen) und trage den durchsichtigen Lack in einer Schicht auf jeden Nagel auf. Es ist wichtig, vor dem Lackieren mit der Farbe einen Base Coat zu benutzen. Diese schützen die Nägel nicht nur vor lästigen Verfärbungen, sondern haben meistens auch noch nagelhärtene und aufbauende Stoffe darin, damit der Nagel eine gute Schutzbarriere aufbauen kann, um nicht zu brechen o.Ä.

Anschließend trage 1-2 Schichten meiner Wahlfarbe auf. Das kommt immer darauf an, wie deckend diese ist. Nachdem ich meine Nägel für 1-2 Minuten trocknen lassen habe, wähle ich nun einen Topcoat.
Hier muss ich sagen, schwöre ich auch auf "den einen". Ich habe zwar zuvor den Essie "good to go" ausprobiert, muss jedoch sagen, dass bei diesem meine Lacke nicht so gut gehalten haben, wie mit dem Catrice Quick Dry Topcoat. Ich liebe ihn! Er lässt die Farben besonders glänzen, die ich zuvor aufgetragen habe und versiegelt den Lack für eine lange Zeit. Ich führe einen eigenen Haushalt und kann leider nicht vor dem alltäglichen Putzen, Geschirr abwaschen zurückschrecken, aber auch in anderen Lebenslagen habe ich viel mit Wasser zu tun (stetiges Händewaschen, Haarewaschen, tägliches Duschen usw.) All diese Dinge bringen meinen Nagellack dazu, schneller abzuplatzen - und wenn ich einen Essie Lack mit einem Catrice Topcoat verbinde, halten meine Nägel mindestens drei Tage, ohne groß abzuplatzen. Das schaffe ich leider nicht mit einem Essie, Essence, P2, Maybelline oder L'oreal Topcoat. Auch der von OPI ist kein Favorit von mir.
Manchmal - aber nur, wenn ich es wirklich eilig habe, nehme ich den OPI drip dry. Das sind ölhaltige Tropfen, die die Nagelfarbe innerhalb von Sekunden trocknen lassen (bitte erst nach dem Topcoat anwenden, um langen Halt zu garantieren), sodass man sofort das Haus verlassen oder alles berühren kann, ohne den Nagel zu zerstören. Leider sind auch diese Tropfen wieder ölhaltig und das stört mich ein bisschen, wenn ich mir durch die Haare fahre o.Ä. sodass ich meine Nägel an der Luft trocknen lasse, wenn es mir die Zeit erlaubt. Diese Tropfen gibt es unter einem anderen Namen aber auch von günstigeren Marken, wie z.B. Essence.
Tipp: Frisch lackierte Nägel nach 30 Sek. Einwirkzeit unter eiskaltes Wasser halten. Auch das bringt den Lack dazu, schneller zu trocknen!
Und das war's auch schon wieder von mir. Denn danach geht alles wieder von vorne los. Viel Spaß dabei! :)